FELCO PASSION 2014

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Gyorgy_Janos_Andras Balint

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Die Familie Balint und FELCO: eine lange Geschichte

In der Welt von FELCO gibt es außergewöhnliche Familien. Dazu gehört die Familie Balint. Gyorgy Balint ist eine wichtige Persönlichkeit des ungarischen Fernsehens und derzeitiger Botschafter von FELCO in Ungarn. Zur großen Freude von Hermes Afész, dem lokalen Importeur.

Mit seinen 10 Millionen Einwohnern ist Ungarn größenmäßig gewiss ein kleines Land, aber der gute Ruf seines Weines hat sich schon vor langer Zeit über die Landesgrenzen hinaus herumgesprochen. Ein Produkt aus dem Nordosten von Budapest, der Tokajer wurde bereits durch Louis XIV zum "Wein der Könige, der König der Weine"proklamiert. Seit 2010 wird das FELCO Sortiment von Hermes Afész vermarktet. Das Besondere an diesem Händler ist, dass er auf genossenschaftlicher Basis arbeitet. Dadurch und mit Hilfe zahlreiche Mitglieder, pflegt das Unternehmen eine sehr enge Verbindung mit der Agrarwelt.

Ein Wahlbotschafter

Als Hermes Afész damit begann, einen Botschafter für die Absatzförderung der schweizer Marke zu suchen, war es eine naheliegende Wahl: Gyorgy Balint war die ideale Person. Warum er? Ganz einfach, weil er in Ungarn eine Berühmtheit ist. Nachdem er lange Zeit als Chefredakteur für ein Gartenbau-Magazin tätig war, ging er mit 61 Jahren in den Ruhestand. Doch er war weit davon entfernt, sich gemütlich zurückzuziehen, und so nahm er ohne zu zögern ein Angebot des ungarischen Fernsehens an, eine Sendung über Gartenarbeit zu moderieren. Es sollte erwähnt werden, dass der Mann in diesem Bereich sehr bekannt ist. Er schrieb bis heute 29 Bücher zu diesem Thema und eines seiner Werke über Obstbäume wurde mit mehr als 250.000 Exemplaren verkauft!
1981 ging Gyorgy daher "eine Wette ein"und präsentierte jeden Freitag für zehn Minuten eine Show. Die Serie lief über beinah 30 Jahre (bis 2009) und machte ihn damit zu einer großen Berühmtheit in Ungarn.
Diese Berühmtheit wurde sorgsam von seinem Enkelsohn Andras, überwacht. Dank seiner dualen Ausbildung in den Bereichen Gartenbau und Kommunikation, spielte Andras eine wichtige Rolle beim Abschluss der Partnerschaft mit Hermes Afész. Die erste Aktion war die Realisierung einer DVD, wo erklärt wird, wie man zehn gewöhnliche Bäume in Ungarn schneidet. Alle Videos beginnen mit Bildern des Großvaters.

Janos Balint und FELCO

Zufällig erzählte Gyorgy bei den Verhandlungen der Partnerschaftsbedingungen, dass sein Sohn Janos nicht nur FELCO kennt, sondern auch Félix Flisch, den Gründer der Marke aus Geneveys-sur-Coffrane, begegnet ist.
Alles begann mit einem Brief, den Janos 1971 an FELCO schrieb. Zu der Zeit war er Professor an der Universität für Gartenbau in Budapest und erstellte eine Studie über die Ergonomie von zwanzig Schneidewerkzeugen, für die ein Patent angemeldet werden sollte. Darunter befand sich auch die FELCO 3 Baumschere.
Bei den Anmerkungen fügte er hinzu, dass er auf seine FELCO 3 stolz ist, aber dass er auch einige Verbesserungsvorschläge hat. Eines Tages erhielt er einen Brief von Herrn Schroer, dem kaufmännischer Direktor bei FELCO mit einer Danksagung und mehrere Baumscheren, darunter die FELCO 7, als Reaktion auf die Anmerkungen.

Das Treffen mit Félix Flisch

Eine einzigartige Verbindung zwischen zwei Menschen, die sich in Budapest begegnen. Das ging zwischen den beiden soweit, dass Herr Schroer einige Zeit später Janos einlud, das FELCO Werk in der Schweiz zu besuchen. 1994 kam der Professor am FELCO Standort an und traf sich mit Félix Flisch.
Zu der Zeit hatte sich der Gründer der Schweizer Marke, der schon über 80 Jahre alt war, bereits in seinen Ruhestand zurückgezogen. Er kam dennoch jeden Tag ins Werk und reparierte für eine Stunde Werkzeuge der Kundendienstabteilung.
Am Schluss der Unterredung versicherte Félix Flisch: "Wie schön, jemanden zu treffen, der ein ebenso großes Interessen an Baumscheren und Ergonomie hat,"und lud seinen Gast zu einer kulinarischen Spezialität der Schweiz ein, dem Käsefondue, das in einer Almhütte in 2.000 Metern Höhe stattfinden sollte. Herrn Schroer schloss sich ebenfalls an und die drei Personen redeten natürlich über Baumscheren, aber auch über das Leben im Allgemeinen. Außerdem über das Hobby des Gründers von FELCO: das Bergsteigen. "Das alles führte uns zu der Unterredung über die Ergonomie, da das Bergsteigen zu 100 % ergonomisch ist", stellte der ungarische Professor unter schallendem Gelächter fest.
Diese enge Beziehung zwischen FELCO und der Familie Balint dauert bis heute an, durch diese Partnerschaft. Gyorgy, Janos und Andras, sie haben ihre Rollen aufgeteilt: "Mein Großvater ist berühmt. Mein Vater weiß, wie man Bäume schneidet. Und ich habe ein Gefühl für die Kommunikation und das Marketing", resümiert Andras.